Steuern sparen
mit einem
Zeitwertkonto?
Wir zeigen Ihnen, wie sich ein Zeitwertkonto auf die Steuerlast Ihrer Mitarbeiter auswirkt.
Wie erhöht sich der Wert der Einzahlungen für den Begünstigten?
Kapitalerträge
Eingebrachte Überstunden oder Urlaubstage, die der Arbeitgeber über den gesetzlichen Mindestanspruch hinaus gewährt, werden in Geldwerte umgerechnet und gemeinsam mit den weiteren in das Zeitwertkonto eingezahlten Geldbeträgen (Sonderzahlungen, Tantiemen) am Kapitalmarkt angelegt.
Die Anlage am Kapitalmarkt erfolgt unter nahezu vollständiger Eliminierung des Ausfallrisikos.
Steuerliche Vorteile
Zeitwertkonten werden aus dem Bruttogehalt gespart. Die auf die Einzahlungen anfallenden Steuerbeträge sind bis zur Auszahlung in der Freistellungsphase gestundet.
Durch Anpassungen der Steuertabellen zugunsten des Steuerpflichtigen und Gesetzesänderungen (z.B. die Reform des Solidaritätszuschlags) reduziert sich die Steuerlast für die Entgeltbestandteile des Zeitwertkontos in der Auszahlungsphase.
Wie wirkt sich die Führung eines Zeitwertkontos
auf die Steuerlast Ihrer Mitarbeiter aus?
Durch die Zuführungen zum Zeitwertkonto sinkt das jährliche steuerpflichtige Gehalt von 70.000 € auf 67.000 €. Die nominalen Einzahlungsbeträge summieren sich von 2011 bis 2020 auf 30.000 €. Herrn Müller werden in diesem Zeitraum Steuerbeträge in Höhe von 13.293 € gestundet.
Im Jahr der Freistellung (2024) erfolgt die Besteuerung des angesparten Guthabens. Im Hinblick auf die nominalen Einzahlungen beträgt die Steuerlast nun 11.381,37 €.
Somit müssen gestundete Steuern in Höhe von 1.911,63 € nicht mehr gezahlt werden.
Welchen Vorteil bietet der Bruttospareffekt?
Herr Müller spart im Jahr 2020 3.000 € brutto an. Sein Nettogehalt reduziert sich jedoch nur um 1.458 €.
Zu beachten ist auch, dass die Zuführungen zu einem Zeitwertkonto im Gegensatz zur Entgeltumwandlung der betrieblichen Altersversorgung der Höhe nach nicht limitiert sind.
Verliere ich durch ein
Zeitwertkonto Rentenpunkte?
Die Einzahlung von Gehaltsbestandteilen in ein Zeitwertkonto mindert das Bruttoeinkommen. Aus diesem Grund verringert sich im Einzahlungszeitpunkt auch das beitragspflichtige Einkommen in den Zweigen der Sozialversicherung. Die Rentenbeiträge werden schließlich aber in der Freistellungsphase nachgeholt, da es sich beim Freistellungsgehalt um sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn handelt.
Werden in das Zeitwertkonto Überstunden oder Urlaubstage, die der Arbeitgeber über den gesetzlichen Mindestanspruch hinaus gewährt, eingebracht, ergeben sich zunächst keine Konsequenzen für die Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das sozialversicherungspflichtige Einkommen ändert sich in der Ansparphase nicht. In der Freistellungsphase können in dieser Konstellation ggfs. sogar zusätzliche Rentenpunkte gesammelt werden.
Sie möchten mehr erfahren?
Lesen Sie hier den Beitrag unseres Geschäftsführers Konstantin Wilckens zu den steuerlichen Besonderheiten bei der Führung eines Wertguthabens durch die Nutzung des Steuerstundungseffektes.
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